H offnung I st V erschwommen

Wie Splitter aus Glas stechen sie in mir,
bringen meinen Verstand in Bewegung,
brechen ihn an sich selbst

ES ZERREIßT MICH INNERLICH!

Bekannte Wege verschwinden,
alte Brücken brechen,
Normalität stürzt ein - begräbt mich unter sich.
Meine Schreie dringen nicht mehr nach außen,
erreichen selbst mich nicht mehr.

Verschwommene Blicke sehen auf mich herab...
Tränen sammeln sich - fließen an mir vorbei.
Um mich herum wir eine Mauer errichtet,
meine Hände setzen Stein auf Stein
ohne meine Einwilligung.

OHNMÄCHTIG MUSS ICH BEOBACHTEN,
WIE ICH MICH SELBST ZERSTÖRE!

Niemand kann mich mehr erreichen,
keine Brise wagt es mehr mich zu berühren,
ihre Stimmen dringen zu mir,
wie schwache Erinnerungen eines stärkeren Seins
"Mitleid!", klagen sie
"Hoffnung!", wünschen sie.....

Ein zerbrochenes Sein kann man nicht wieder zusammenfügen!

In mir gefangen suche ich nach einen Ausgang,
doch ich verschloß sie alle selbst!
Versuche verzweifelt nach Lösungen zu greifen,
doch ich habe sie alle verspielt!
Und so bleibt mir nichts, als zu warten
Warten auf das Ende?

Oder warten, auf die einzige Chance, auf einen Anfang?

28.5.06 19:53

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