Eines Tages

Verletz und bettelnd liege ich vor dir,
doch deine Augen sehen mich nicht.
Weinend und flehend wende ich mich zu dir,
doch du rührst dich nicht.
Verlassen und verkümmert klammere ich mich an dich,
doch du spürst mich nicht.

Warum nicht?

Im Herzen, wo wir eins waren, ersuche ich dich.
Doch dein Herz ist leer.
In Gedanken, wo wir uns einig waren, frage ich dich.
Doch deine Gedanken gibt es nicht mehr.
Im Traum, den wir einst beide träumten, besuche ich dich.
Doch deine Flügel schwingen nicht mehr.

Warum nicht?

Eines Nachts,
nachdem mein Spiegelbild meine Seele verließ.
Eines Nachts,
nachdem meine Hoffnung sich auf Reisen begab.
Eines Nachts,
nachdem die Scherben meines Herzens brachen.

Eines Nachts,
spürte ich deine Gegenwart.

Und ich wusste, dass ich
eines Tages
wieder bei dir sein würde.

9.4.06 15:03

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen