Die Suche

Tagelang bin ich gegangen, um dich zu suchen.
Halbe Ewigkeiten bin ich geflogen, um dich zu finden.
Durchstreifte unwegsame Wälder der Furcht.
Schwebte durch undurchdringbare Wolken, der Sehnsucht.
Die Augen stets geschlossen.
Das Herz stets weit geöffnet.
Doch noch bevor ich dich fand,
musste ich erkennen,
dass ich mich verloren hatte,
da ich die ganze Zeit bei dir war.

7.4.06 19:36, kommentieren

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Den den ich liebe, gibt es nicht.

Der den ich liebe, gehört mir nicht.
Der den ich liebe, versteht es nicht.
Nicht einmal ich kann es verstehen, warum sollte es ihm anders gehen?
Warum es so ist vermag ich nicht zu erklären, denn zu erklären erfordert Klarheit, erfordert Wahrheit.
Doch nichts davon ist mir gegeben, nichts davon nur mein Leben.
Soll ich es führen mit Hass? Soll ich es führen mit Intoleranz?
Gewiss!
Denn wie soll ich es leben mit Liebe, wenn meine Liebe doch niemand versteht, wie soll ich es leben mit Toleranz, wenn mir doch niemand beibringt was dies ist?
Gibt es denn Liebe in einem Leben ohne Tag und Dämmerung?
Gibt es denn Hoffnung für eine Seele, die sich in ewiger Nacht verstecken muss?

2 Kommentare 5.4.06 22:22, kommentieren

sehnSucht

Immer wieder kratze ich meine Wunden auf,
Immer wieder streue ich Salz hinein.
Es schmerzt, aber es hilft.....

Immer wieder springe ich,
Immer wieder zerbreche ich.
Es schmerzt, aber es hilft.....

Immer wieder lese ich deine Briefe,
Immer wieder sehe ich unsere Photos an.
Es schmerzt, aber es hilft.....

Immer wieder nehme ich die Blumen von deinem Grab,
Immer wieder versuche ich mich an dich zu erinnern
Es schmerzt, aber es hilft.....

Es hilft, dich nicht zu vergessen........

8.4.06 14:19, kommentieren

Meine Wahrheit

Ist es eigentlich richtig die Wahrheit zu sagen?
Ich denke:" Nein!"
Ist denn überhaupt etwas wahr,
oder besser,
können wir denn überhaupt wissen, ob das was wir für die Wahrheit halten auch wirklich der Wahrheit entspricht?
Ist es dem Menschen denn überhaupt bestimmt mehr zu wissen,
als über den Menschen selbst?
Löst Wahrheit denn nicht immer auch Abneigung, gar Zerstörung hervor?
Ich kann dies nicht beantworten, wie ich so vieles nicht beantworten kann. Denn wie viele, könnte ich nicht einmal die Wahrheit über mich selbst erzählen, denn ich weiß schon lange nicht mehr, was ich für wahr halten soll und was nicht.

6.4.06 18:39, kommentieren

Jeder Tag bringt etwas Neues

Jeder Tag bringt etwas Neues und mit der Nacht kam ich.

4.4.06 23:43, kommentieren

Der Grund

Ein eisiger Wind durchstreift die Welt,
wählt,
was besteht und was zerfällt.
Dreht sich stets,
um zu verstehen,
warum alles muss zu Ende gehen.

Er peitscht und bricht,
begreift sich nicht.
Er bäumt sich auf,
wird winzig klein,
sucht einen Weg,
findet keinen.
Fragt sich stets,
kann's nicht verstehen.
"Warum muss alles nur zu Ende gehen?"

Du stehst am Fenster,
die Nacht wird klar.
Die Augen suchend:
"Ist es wahr?"
Verschließ dich nicht
und du wirst sehen,
warum alles muss zu Ende gehen.

5.4.06 15:32, kommentieren