Gedanken an den 18. 04. 2008

Momente sind trügerisch....sobald du dich in Gewissheit wiegst sind sie vorbei und nichts wird sich daran ändern... nur Erinnerungen, die Schätze der Menschen, bleiben

19.4.08 01:30, kommentieren

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Noch/ Die Momente davor

Noch einmal sitzen wir beisammen
noch einmal seht ihr mich aus euren Augen,
noch einmal bleibe ich gefangen
noch einmal lasse ich euch glauben.

Noch ein Stück Kuchen,
noch eine Tasse Kaffee
noch ein Lachen,
noch ein paar herzliche Worte
noch tuen sie nicht weh.

Noch ein Flackern,
noch einmal die Welt durch einen Kasten sehen,
noch ein gemeinsames Bier,
noch einmal lasse ich mich in einen Kasten stellen,
noch müsst ihr nicht verstehen.

Noch ein seliger Schlaf,
noch einmal die Nacht schwarz-weiß genießen,
noch einmal lächelt der Mond rund,
noch einmal träumen die Gedanken verschieden.

Noch ein rosarotes Erwachen,
noch einmal die staubigen Betten machen,
noch einmal die Treppen herunterschweben
noch einmal die Liebenden begrüßen

"Guten Morgen! Ich würde mich euch gern vorstellen!"

noch sind die Worte stumm........
noch

1 Kommentar 19.8.07 18:35, kommentieren

No more tears

Has the day broken yet
I can't see the sun anymore
Have your eyes opened yet
They don't open as they used to before

Come on let me tell you a story
Of a land with no sorrow and hate
Come on let me touch your worried heart
Some tales need to be told before it's too late

Why is this young girl laying in the street
Why is she crying, crying in fear
Why is her soul dying at your feet
And what's that on the edge of your eye, can it be, is it a tear

Come on let me tell you a story
Of a land with no sorrow and hate
Come on let me touch your worried heart
Some tales need to be told before it's too late

Can you see the fires now
Falling right out (of) the sky
Can you see the devil now
marching by

Listen to my story
Listen to what I've got to say
Listen to my tale and how the fairy passed away

Come give me your hand
Come up let us pray
Come open your eyes
No more tears today

2 Kommentare 24.4.07 23:52, kommentieren

die Augen geschloßen

reisen
auf weisen Steinen
durch Winde, in denen die Erinnerungen leben
Federn unter deiner Haut
breitest deine Flügel aus
Spähne fliegen
Glanz
Krallen dringen in dicke Schichten
einzelne Tränen
schwimmen in schattiger Vergessenheit

Ein Schimmern nur, im Schnee.

1 Kommentar 18.6.06 23:08, kommentieren

H offnung I st V erschwommen

Wie Splitter aus Glas stechen sie in mir,
bringen meinen Verstand in Bewegung,
brechen ihn an sich selbst

ES ZERREIßT MICH INNERLICH!

Bekannte Wege verschwinden,
alte Brücken brechen,
Normalität stürzt ein - begräbt mich unter sich.
Meine Schreie dringen nicht mehr nach außen,
erreichen selbst mich nicht mehr.

Verschwommene Blicke sehen auf mich herab...
Tränen sammeln sich - fließen an mir vorbei.
Um mich herum wir eine Mauer errichtet,
meine Hände setzen Stein auf Stein
ohne meine Einwilligung.

OHNMÄCHTIG MUSS ICH BEOBACHTEN,
WIE ICH MICH SELBST ZERSTÖRE!

Niemand kann mich mehr erreichen,
keine Brise wagt es mehr mich zu berühren,
ihre Stimmen dringen zu mir,
wie schwache Erinnerungen eines stärkeren Seins
"Mitleid!", klagen sie
"Hoffnung!", wünschen sie.....

Ein zerbrochenes Sein kann man nicht wieder zusammenfügen!

In mir gefangen suche ich nach einen Ausgang,
doch ich verschloß sie alle selbst!
Versuche verzweifelt nach Lösungen zu greifen,
doch ich habe sie alle verspielt!
Und so bleibt mir nichts, als zu warten
Warten auf das Ende?

Oder warten, auf die einzige Chance, auf einen Anfang?

28.5.06 19:53, kommentieren

Das "faire" Spiel

Ein neuer Tag - Ein neues Spiel!
.....von wegen!
Jeder Tag ist der selbe, die Spielregeln, unverändert,
geschrieben von den Einstigen,
verankert in gefesselten Geistern, seit Ewigkeiten.
Und so wird gespielt,
Tag für Tag,
Jahr für Jahr,
Jahrhundert für Jahrhundert.
Im harmonischen Gleichgewicht.

Doch ab und an, soll es geschehen sein,
dass einige Spielfguren, nicht die gleiche Form,
oder Farbe hatten, wie doch alle anderen.
Die waren ja gar nicht normal!
Die passten ja gar nicht!
Nein!
So etwas geht natürlich überhaupt nicht!

Und so wurden diese Figuren in der Verpackung gelassen,
so,
dass niemand sie sehen musste.

Ich bin solch eine Spielfigur,
liege im Schatten des geschloßenen Pappkartons
und darf nur ab und an auf einen Schimmer Licht hoffen.

Vielleicht habt ihr mich schon einmal gesehen?
Ich war das eckige Teil in eurem Puzzle ohne Ecken.
War die weiße Murmel in einem Sack voller Perlen.
Die Figur aus Holz in eurem Plastik-Mensch-ärgere-dich-nicht.
Die Karte mit den vielen Rissen und Eselsohren in eurem Mau-Mau-Spiel.
Erinnert ihr euch an mich?

Natürlich tut ihr das, niemand vergisst einen solchen Anblick!Doch ihr konntet mich nicht am Spiel Teil haben lassen,
wie hätte das denn ausgesehen?

Wie hätte das nur ausgesehen?
Davon träume ich mein Leben lang.
Denn träumen ist das Einzige, was man im Schatten noch kann.

2 Kommentare 5.5.06 18:23, kommentieren

Stumm

Stumm, wie ein Fisch schwimme ich durch das Leben.
Dumm, wie sie sind sehen sie mir dabei zu,
klopfen sinnlos an die Scheiben meines Aquariums,
schneiden unsinnige Grimassen davor und lachen mich aus.
Lachen über mein erbärmliches Leben.
ICH WILL HIER RAUS!
Verzweifelt versuche ich zu fliehen,
doch ich stoße immer wieder an die Grenzen,
werde zurückgeworfen und verletzt.
Bewusstlos liege ich am Boden,
durch meine Kiemen dringt das Gift ihres erbarmungslosen Lachens,
mein Flossen bewegen sich kaum.
Mein Blick ist trüb,
das Wasser um mich ist nie gewechselt worden.
Bin verdammt, auf immer in der Trübnis meiner Vergangenheit zu schweben.
Immer wieder die alten Erinnerungen zu sehen und mich an ihnen zu verletzten.
DAS IST NICHT MEHR MEIN LEBEN!
DAS WAR ES EINST,
DOCH JETZT,
SEHT MICH AN,
ICH BIN NICHT DER, DER ICH EINMAL WAR!
Doch das versteht ihr nicht, könnt meine Hilferufe nicht erkennen und äfft sie in eurer Dummheit nach.
SEID IHR DENN BLIND?
ICH BIN GEWACHSEN,
DIE SEHNSUCHT MEINER SEELE,
DROHT DIE WÄNDE ZU DURCHBRECHEN!
SO BEGREIFT DOCH ENDLICH!
Doch dumm und verständnislos glotzt ihr mich an in meinem Gefängnis.
Die Erinnerungen vergangener Tage, schon tausend mal geatmet, verstopfen meine Kiemen,
der Schlag meiner Flossen erschlafft,
mein Blick senkt sich,
bevor meine Seele,
von meine Körper gelöst,
von meinem Gefängnis befreit,
endlich in das große Meer eintauchen kann.

1 Kommentar 19.4.06 18:31, kommentieren